zickige Zander in Rhederlaag

22 Nov

Nach dem erfolgreichen Angeltag in Amsterdam, entschlossen sich, Markus (Monk), Ralf (Gucker) und Tobias (Brasse) am 13.11.2016 zur Ijssel nach Rhederlaag zu fahren. Ich freute mich darauf, mit Markus neuem Boot  zu fahren und dabei gute Zander zu überlisten.

06.00 Uhr…

Nach kurzer Fahrt waren wir um ca. 6.30 Uhr an den ersten Spots angelangt, wo wir die Zander vermuteten. Seit Tagen stieg der Wasserpegel konstant, daher legten wir unser Augenmerk auf Buhnenfelder, die hier in der Ijssel um Rheederlag viel vertreten sind.

Dies war die richtige Entscheidung. In einer Tiefe von ca. 3 Meter stieg der erste Stachelritter bei Markus ein. „Super vorsichtiger Anfasser“ erklärte Markus. Uns Dreien war klar, dass dies kein einfacher Tag werden würde.

Kaum den Gedanken ausgesprochen, knallten die Zander bei Ralf und Markus auf die Köder. Ralf konnte sogar einen 65 cm Räuber landen, diese Größe kommt hier in der Ecke eher seltener vor. Ich war hingegen damit beschäftigt Luftlöcher zu schlagen, da ich keinen meiner Bisse bis dato verwandeln konnte.

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Eckdaten:

Fangtiefe  zwischen 2,5 Meter und 6 Metern, Wassertemperatur 8,9 Grad, leichte Wassertrübung mit einer Sichtweite von ca. 1 Meter je nach Köderfarbe. Art der Köder waren Action und Fransengummi. Tote Köderfische (Fireballsystem) wurde wenig attackiert.

Somit standen um 11.00 Uhr 8 Zander auf dem Zähler! Für Erheiterung sorgte ein Keschereinsatz, gespannt auf einen starken Zander…. als Ralf mittig der Ijssel eine fette Brasse nach oben bugsierte. Den Action- Shad komplett inhaliert, ganz klar „Raubbrasse“!   rlkomprimiert7

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Mittlerweile waren wir nicht allein auf dem Wasser, zu Spitzenzeiten zählten wir an die 40 Boote und etliche Spinnfischer die Ihr Glück vom Ufer aus versuchten. Unser Monkeymitglied Christoph alias (Ranabo) war ebenfalls unter den anderen 40 Booten zu finden. Jedes Buhnenfeld war besetzt. Wahnsinn!!! Es ist bekannt, dass die Zahl der Raubfischangler steigt, doch so ein Bild sieht man selten… Zum Glück!!! Auch John Chowns alias Johnny Release war via Boot unterwegs. Wer Johnny sucht, findet ihn hier, auf seinem Hausgewässer.

Es war nicht zu begreifen, nach so einem recht guten Start für die Ijssel blieben und blieben die Zanderattacken aus. Auch die anderen Angler waren verzweifelt und suchten förmlich die Fische. Mittlerweile waren die Fischsicheln auf dem Echolot  in allen Tiefen zu Orten, doch unsere Köder wurden ignoriert. Somit entschlossen wir uns die Ijssel stromab zu verlassen, bis wir an die Mündung gelangten, wo der Nederrijn in die Ijssel fließt.

Volltreffer!!! Direkt am ersten Spot schnallten Markus und meine Angelrute nach unten und die Zander hingen am Haken. Hier ging es kurz noch mal Schlag auf Schlag und wir konnten noch in der letzten Stunde 5 Zander landen und natürlich etliche Fehlbisse notieren. Hier war das Wasser etwas trüber und der Regen hat uns so richtig überrascht!

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Fazit:

insgesamt 17 Zander, 1 Barsch, 1 Brasse, sehr hoher Angeldruck und ein unzuverlässiger Wetterbericht.

Raubfischgruß

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